(Ich stelle hier mal das Rohgerät des Beitrages ein, ihr ergänzt mit euren Erfahrungen und Fragen, die ich hier oben mit einbaue, so wie immer.)
Qual der Wahl: Ihr müsst euch für einen Typ entscheiden:
1. Allgemeine Standard-Kühlbox
2. Absorberkühlgerät
3. Thermoelektrisches Kühlaggregat
4. Kompressorkühlbox
5. Kleiner Kühlschrank


Früh morgens: Sie: Geh ma zum Laden, hol die Kühlteile und vagiss die Brötchen und die Budda nich wieder! Er schlurft im bequemen Adidasanzug übern Platz, erörtert mit Grill-Paule den Gurkenkick der Nationalmannschaft vom Vorabend; hält im Laden einen Schnack mit Opa Piepenbrink und erklärt auf dem Rückweg den beiden Zelt-Studentinnen zum dritten Mal die Vorzüge seines Hightech-Schlafsacks. Eine knappe Stunde später plärrts auf der eigenen Gemarkung: Mänsch Papa, du hass ja widda die Budda vergessen. Papa: ... Äh, welche Budda?" Sie: Widda bei den Studentinnen auf intellektuell gemacht, wa? Abba die Budda vergessen. Ihr seht, die gemeine Kühlbox ist ein kommunikativer Katalysator und bringt den Gruppendynamo in Gang, außerdem spart ihr die Butter.
Vorteile:
1. Gnadenlos billig, ab zehn Euro aufwärts. Ihr braucht aber zwei Sätze Kühlelemente, ein Block wird immer vorgekühlt.
2. Soziale Interaktion, siehe oben.
3. Alle Größen im Angebot.
Nachteile:
1. Soziale Interaktion, siehe oben.
2. Ihr habt keine Chance, bei hohen Außentemperaturen die Butter (die Kinder haben sie doch noch geholt) richtig kühl zu halten und auch vor dem warmen Chablis aus dem Supermarkt kapituliert die gemeine Kühlbox.
3. Die Kühelemente verkleinern den nutzbaren Platz, beim Kauf dran denken.


Vorteile:
1. Absorberkühlboxen laufen mit: -> 230 Volt -> mit 230 Volt und 12 Volt (Auto), -> oder gar mit 230 Volt, 12 Volt und Gas.
2. Nur Absorberboxen laufen mit Gas. D. h. nur mit diesem Typ könnt ihr euch ganz vom Strom unabhängig machen.
3. Es gibt sie in verschiedenen Bauformen und Größen von 20 bis zu 60 Liter.
4. Die Boxen sind recht preiswert und immer billiger, als die von der Größe vergleichbaren Thermoelektrischen- oder gar Kompressormodelle. Preise von 170 Euro aufwärts. Hier lohnt es sich auf Sonder- und Aktionsangebote zu schauen. Die Hersteller und Händler bieten gerade im Früjahr besonders gute Preisnachlässe.
Zu bedenken:
1. Die Kühlleistung der meisten Absorberboxen ist im 12-Volt-Betrieb deutlich schlechter als mit 230 Volt oder Gas.
2. Die Kühlleistung ist bei 230 Volt und Gasbetrieb meist etwas unterschiedlich. Einige Boxen kühlen mit Gas besser. (Hier brauchen wir Erfahrungsberichte!)
3. Eine Absorberbox kann nur kurzzeitig mit 12 Volt Batterien betrieben werden, weil die Stromentnahme sehr hoch ist. Ihr könnt so eine Box nur etwa einen halben Tag an die Autobatterie hängen. Während der Fahrt läuft sie allerdings unbegrenzt über das Bordnetz. Achtung: So eine Box hat Abwärme, das kann unangenehm oder sogar zu heiß werden. (Erfahrungsberichte?)
3. Achtet darauf, dass der eingebaute Ventilator der Box leise läuft. Gerade Billigmodelle haben da ihre Schwächen.
4. Wenn die Box im Gasbetrieb läuft, dann darf sie nicht in einem geschlossenen Wohnwagen oder Wohnmobil betrieben werden.
Nachteile:
1. Die Kühlleistung einer Absorberbox ist abhängig von der Außentemperatur. Die meisten Modelle kühlen bis maximal 20 Grad Celsius unter die Umgebungstemperatur. Wenn ihr draußen 37 Grad habt, dann kühlt die Box höchstens auf 17 Grad runter. Wobei die Erfahrung zeigt, dass gute Aggregate bis zu 25 Grad unter Außentemperatur kühlen können. Ein höherer konstruktiver Aufwand (und Preis?) scheint sich hier positiv bemerkbar zu machen. (Hier brauchen wir Erfahrungsberichte)
2. Eine Absorberbox muss immer waagerecht aufgestellt werden, sonst funktioniert sie nur schlecht oder gar nicht.


Vorteile:
1. Kühlen bis zu 30 Grad unter Außentemperatur
2. Kompakte Bauweise
3. verschleiß- und wartungsarm.
4. Viele Größen
Zu bedenken:
1. Achtet darauf, dass die Lüfter leise laufen.
Nachteile:
1. Funktionieren nur mit Strom, Autarkie damit eingeschränkt.
2. Die Kosten liegen über denen der Absorbermodelle aber unter den Kompressorkühlboxen


Vorteile:
1. Diese Kühlaggregate erreichen die höchsten Kühlleistungen. Es gibt Kompressormodelle, mit denen ihr z. B. Fleisch einfrieren könnt; wobei das eher die wenigsten brauchen.
2. Die Kühlleistung ist nicht durch die Außentemperatur begrenzt.
3. Fassungsvermögen von 7 bis zu 145 Liter.
Zu bedenken:
1. Achtet darauf, dass der Kompressor sehr leise läuft,
2. Nicht jede Kompressorkühlbox kann während der Fahrt betrieben werden. Der Kompressor muss entsprechend sicher aufgehängt sein. Unbedingt beim Hersteller vor dem Kauf erkundigen. (Hinweis von Chaos-Family, siehe 6. Beitrag unten)
Nachteile:
1. Kopressorboxen sind im Vergleich zu Absorbermodellen teurer.
2. Kompressorboxen laufen nur mir Strom.
3. Entsprechen der Leistung zahlt ihr im Vergleich zu den anderen Typen die höchsten Preise, von 400 Euro aufwärts. Die ganz kleinen Modelle (7 Liter) gibt es schon ab 145 Euro.


Mann und Frau traut sich ja kaum. "Schaut aus wie in der Küche, können ja gleich daheim bleiben! Keine Kohle für ne richtige Campingkühlbox, wa?" Man hört schon die lieben Nachbarn auf dem Campingplatz sich das Maul zerreißen. Aber ist die Idee wirklich so blöde?
Vorteile:
1. Preiswert, ab ca 120 Euro aufwärts
2. Viel Platz, ab 50 Liter!
3. Gute Kühlleitstung
4. verschleiß- und wartungsarm.
5. Geringer Stromverbrauch
6. robuste Technik
Zu bedenken / Nachteile:
1. Diese Kühlschränke laufen nur mit Strom, keine Autarkie. Einige Modelle können auch mit 12/24 Volt betrieben werden.
2. Maße, ab 50 cm Breite, 45 cm Höhe, 45 cm Tiefe. Vor dem Kauf den Platz im Auto oder Falter nachmessen.
3. Können nicht während der Fahrt betrieben werden
Beste Grüße, Rod