Zwischenzeitlich konnte ich noch etwas weiter zerlegen. Die meisten Beschläge sind ab und in der Kiste für den Galvaniker. Die drei Deckelscharniere, Scharniere der Küchenklappe, alle Verschlüsse, Kleinzeug usw.
Das Zeltgestänge ist auch vorbereitet, um neu verzinkt und gelbchromatiert zu werden.
Siebdruckplatte in 12mm ist bestellt - und ich glaube, die Variante mit dem Planenmaterial (so um die 680g/m²) kommt in die engere Wahl.
Tja - ansonsten stellt sich so langsam die Frage, was man tut...
Entweder die große Kur - Aufbau 'runter vom Rahmen, auf die paar Nieten kommt's jetzt auch nicht mehr an. Letzteren strahlen, verzinken usw. - ersteren ggf. auch strahlen und Neulack.
Dabei geht der ganze aufgeklebte Alpenkreuzer-Schmuck definitiv verloren - es bliebe nur, anschließend IFA Camptourist hinten draufzuschreiben. Und ich weiß nicht, ob die paar Rostpickel an einigen Ecken, die Roststelle am vorderen Rahmenträger und die Pickel am Unterboden des Küchentraktes diese Riesennummer rechtfertigen.
Oder die kleinere Lösung - Ausbesserung und Reparatur wo nötig, ansonsten Grundreinigung, Aufarbeitung der metallischen Oberflächen, Montage und gut is.
Bei meinen Autoprojekten war ich bisher immer recht schnell mit der großen Lösung bei der Hand - aus guten Gründen. Aber hier...naja...wenn man schon die Zugfahrzeuge aufwendig restaureren mußte, mag man mitunter nicht auch noch den Hänger total zerlegen. Abgesehen vom finanziellen Faktor...
