Hej,
die Kragenflaschen sind in D nicht unproblematisch, da keine Schutzkappe auf dem Ventil.
Aber ja, solch eine Flasche habe ich gemeint.
Was mich wirklich nervt, ist der Umstand, dass die gesamte Problematik mit Flaschen füllen oder
tauschen in Europa bürokratisch so gewollt ist!
Technisch läuft der Füllvorgang so ab: Leere oder teilentleerte Gasflasche auf die Waage der Füllanlage stellen,
Leergewicht der Flasche einstellen, Füllgewicht Gas einstellen.
PNEUMATISCHE Füllkralle auf das Ventil setzen, Ventil aufdrehen und den Startknopf drücken.
Das Gas wird mit 13bar in die Flasche gepumpt, bis das Füllgewicht und Tara gemeinsam erreicht sind.
Danach stoppt die Füllanlage automatisch. Jetzt ganz wichtig: Ventil zudrehen und Füllkralle öffnen.
Kurzes zischen und fertig. Rote Schutzkappe drauf und Flasche in Gitterbox stellen.
Nächste Flasche füllen. Geht genau so schnell, wie es dauert, diese Zeile zu lesen!
Da wird nix geschraubt und auch kein Adapter benötigt, da die Ventile plan mit einer Gummidichtung sind!
Sogar amerikanische Flaschen sind in D befüllbar, man muss nur lbs in kg umrechnen (oder sich eine Tabelle machen

)
ERGO nur Bürokratismus ohne praktihen Nutzen für uns Anwender! Oder schlicht: Geldmacherei
Ach ja, wenn sich jemand fragt, was passiert, wenn das Ventil offen steht und kein Schlauch etc. angeschlossen ist?
Es pfeift extrem fürchterlich, stinkt nach Gas und wenn man das Ventil nicht schnell genug zudreht, dann vereist es sofort
und es strömt das Gas aus, bis die Flasche leer ist. Dann bleibt nur noch warten, bis das Ventil wieder aufgetaut ist.
Natürlich hat man dann ein Gas-Luft Gemisch, das Explosiv ist! Also NICHT nachmachen!
Grüsse
Christoph