Hallo Tanja,
natürlich können nachträglich eingesetzte Spanngurte bei schon angeknacksten oder gebrochenen Latten nicht so wirken, wie bei einem unbeschädigten Lattenrost. Ich habe die gebrochenen Latten durch SK Camping ersetzen lassen, bevor die Gurte rein kamen.
Die Gurte führen dazu, dass eine einzelne Latte nicht allein belastet wird. Durch die Verbindung mit den "Nachbarlatten" wird der Druck auf mindestens drei Latten verteilt und geleichzeitig noch vom gespannten Gurt unterstützt. So kommt es eben nicht mehr zu komplett gebrochenen Latten.
Unser linkes Lattenrost ist nun seit fast vier Jahren so ausgerüstet. Allerdings musste ich letztes Frühjahr beim Einbau der
neuen Schlafkabine feststellen, dass die Latten trotz Gurtverstärkung wieder Ermüdungserscheinungen zeigen. IMHO sind die Lattenroste, vor allem für schwergewichtige Schläfer, unterdimensioniert. Es müssten nicht nur stärkere Latten sein, sondern auch mehr. Wenn die Anzahl der Latten erhöht würde, dann wäre auch das Problem was Klaus beschrieben hat, und weshalb er seine Gurtverspannung angebracht hat, geringer.
Bei uns ist es jetzt so, dass der Schlafkomfort mit der 10 cm-Matratze, trotz der leichten Ermüdungserscheinungen, gut ist und ich derzeit keinen Anlass sehe da noch einmal dran zu gehen. Gelegentlich spanne ich die Gurte mal ein bis zwei Rasten nach, um die Dehnung der Gurte auszugleichen, das war es aber auch schon.
Gruß
Norbert