...ich bin's noch mal

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Harry, wenn du den Falter nur im Freien überwintern kannst, muss er auf seinen Rädern und den Stützen stehen. Die Plane schließt nicht so dicht, als dass nicht Regen oder Schnee hinein gelangen könnten! Manche sagen, dass man den Falter dann alle 4 Wochen so weit nach vorne/hinten verschieben soll, dass die Räder eine viertel Umdrehung weiter gedreht werden. Das soll einem "Standplatten" vorbeugen. Sicherlich ist es auch gut für die Reifen, den Luftdruck um ca. 0,2 bar zu erhöhen.
Das Hochkant-Lagern bringt schon einen Platzvorteil: der Falter ist 140 oder 160 cm breit, aber nur 110-115 cm hoch (wenn er auf den Rädern steht). Bei Garagenunterbringung könnten eben diese 25-45 cm Raumgewinn ausreichen, Falter und Auto und Gerümpel und und und ... in der Garage unterzubringen. Bei einigen Modellen lässt sich noch die Deichsel abschrauben, was erneute Platzvorteile bringt (aber nur da machen, wo es der Hersteller erlaubt, sonst hast du vielleicht hinterher Probleme mit Bremse und/oder TÜV).
Vor dem Kippen auf die Bügel sollte der Falter ausgeräumt werden! Dann gibt es auch keine unschönen Geräusche. Ich hatte nach dem Kippen das meiste aus Platzgründen wieder in den Falter eingeräumt. Das hat bei Vorzelt, Gestänge, Innenhimmel, Gardinen, Küche, Heringskiste/Trittstufe, Spülschüssel und vielem mehr einen Zeitaufwand von etwa 20 Min. bedeutet. Dafür war die Garage besser aufgeräumt. Beim hochkant gelagerten Falter gibt es natürlich keinen Standplatten.
Zur Kasko: Ich denke mal, ein 10 Jahre alter Falter braucht sie nicht mehr... Für unseren Wohnwagen, der ja doch die meiste Zeit untergestellt ist, schließe ich nur für unsere große Urlaubsfahrt eine Kurzzeitkasko für 4 Wochen ab. Vielleicht ein Wagnis? Jedenfalls rennen wir nicht mit dem Teil und schalten so unsererseits einige Risiken aus.