1. Allrounder für Alle - Klassischer rechts-links Klapper

In diesem Forumsbereich werden die Falter/Klapper einmal ausführlich durchgesprochen und erklärt
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Rod
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1. Allrounder für Alle - Klassischer rechts-links Klapper

Beitrag von Rod » 21.06.2006 22:45


1. Allrounder für Alle - Klassischer rechts-links Klapper
Ein typischer "rechts-links-Klapper", der Trigano "Chambord" (2006)
Trigano "Chambord"
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Hier seht ihr Govindas "Chambord" am Wagen (links) - in voller Entfaltung mit Verlängerung (mitte) - die Ganze Größe von der Seite (rechts)
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Und so sieht es im Inneren aus: Der "Kinderspielplatz" (links) - "schöner wohnen" (mitte) - das linke Bett, es gibt noch ein gleich großes auf der anderen Seite (rechts).
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Die "rechts-links-Klapper" haben meist einen Küchenerker (links) - Meister Govinda bei seiner Lieblingsbeschäftigung (mitte) - alles vorhanden ;)
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Wie entfaltet sich ein "rechts-links-Klapper"? - So:
Am Beispiel eines Trigano "Cheverny"
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Links: Trigano "Cheverny" mit abgenommener Plane und großem Deichselkasten. - mitte: Eine Seite wird aufgeklappt. - links: Beide Seiten, die Betten, aufgeklappt.
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Links: Zeltplane wird über den Hauptwagen gezogen - mitte: Hauptwagen aufgebaut, so könnt ihr schon zu viert übernachten - rechts: Vorzeltstangen (Mikado ;) ) auf Vorzeltboden.
Bild Bild Bild[/align][align=center]Links: Der "Cheverny" mit aufgebautem Sonnenssegel - mitte: dito - rechts: Mit großem Vorzelt.
Der Trigano "Cheverny" ist ein typischer rechts-links-Klapper. Er bietet vier bis sechs Campern Platz und lässt sich recht variabel mit Sonnensegel oder mit großem Vorzelt aufbauen.
Funktionsprinzip eines rechts-links Klappers
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Entfaltung eines rechts-links Klappers z. B. CT7. - 1. Plane abgenommen, Schlafflächen (braun) sind noch zugeklappt. - 2. Rechte Schlaffläche aufgeklappt. - 3. Rechte und linke Schlaffläche aufgeklappt, daher "rechts-links" Klapper. - 4. Ansicht von vorn: Hauptzelt errichtet, zwischen dem rechten und linken Bett ist eine Sitzgruppe mit Tisch, Küche rechts unten ausgeklappt. - 5. Ansicht von hinten mit aufgebautem Zelt.
Bauprinzip
  • Der Falter wird nach rechts und links aufgeklappt. Man erhält dann zwei Liegeflächen mit einem Zwischenraum zum sitzen.
  • Mit dem Aufklappen spannt sich das Dach über Betten und Sitzraum, der Zeltstoff wird dann an den Seiten heruntergezogen, der Hauptwagen ist fertig.
  • Das Vorzelt wird dann an das Hauptzelt mittels eines Reißverschlusses angekoppelt und mit Zeltstangen aufgebaut.
Vorteile
  • In diesem Typ haben vier Personen meist große Betten.
  • Aufgebaut Platz ohne Ende.
  • Für eine Zwischenübernachtung muss nur das Hauptzelt aufgebaut werden, was relativ schnell geht.
  • Es können unterschiedlich große Vorzelte angekoppelt werden.
  • Für die Fahrt meist großer Packraum im Hauptwagen und hohe Zuladung.
  • Unter die Hauptbetten können zwei zusätzlich Schlafkabinen eingehängt werden.
Zu bedenken
  • Der komplette Aufbau dauert länger als bei den anderen Faltern.
  • Diese Falter haben teilweise große Ausmaße, z. B. 5 auf fast 8 Meter.
Wer könnte mit dem Falter-Typ glücklich werden?
  • Falter für vier bis sechs, maximal acht Personen. Ideale Familienfalter, da in der Regel unter den Schlafflächen noch zusätzlich Unterzelte für die Kiddy`s angebracht werden können.
  • Wenn viel Platz gebraucht wird.
  • Praktisch wie alle Falter vom Frühjahr bis zum Herbst geeignet.
Modelle
  • Alpenkreuzer: "Parade" - (keine separaten Staukästen im Hauptwagen), Mont Blanc"
  • Cabanon: "Saturn", "Helios", u. a..
  • Camptourist CT-7
  • Conway: "Corniche", "Classic Trio".
  • Holtcamper: "Spacer", "Flyer", "Feluka", u. a..
  • Jamet: "Arizona", "Kentucky", u. a..
  • Raclet: "Flores"-Modelle, "Floreal", "Luxour", "Antalya", "Quickstop" (schnell), u. a url=Raclet-Broschüre über den Aufbau der "schnellen" Falter der Firma, zum herunterladen, pdf, Nr. 2
  • Stema Holiday: "Iictis", "Mare"
  • Tago: "Atlantic", "Indian".
  • Roadmaster: "Runner S", "Family S" (schwerer fester Deckel).
  • Trigano: "Chambord", "Chantilly", "Vendome", u. .a
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Unser Erfahrungsbericht

Beitrag von guido66de » 22.06.2006 11:24

Hallo zusammen,

ich berichte dann mal von uns...

Da wir Anfang 2005 (genau gesagt am 19.02.05) doch noch überraschend Eltern geworden sind , haben wir überlegt wie unser zukünftiger Familienurlaub wohl aussehen wird.
Die letzten Jahre haben wir Urlaub mit geliehenen Wohnmobil gemacht und Silke hat das Campingfieber (ich bin als Camper groß geworden) und die damit verbunden Unabhängigkeit auch gepackt.
Da Silke erst einmal bei unserem Simon zu Hause bleibt und damit ein Einkommen wegfällt, ist Wohnmobil leihen keine Alternative mehr für uns.
Also - wir machen Zelturlaub und wir haben schon angefangen uns nach guten und großen Hauszelten umzuschauen - dann hat Silke irgendwann auf der Autobahn einen modernen kleinen Wohnwagen gesehen und meinte zu mir, wäre ja vielleicht auch eine Alternative. Wie also wieder angefangen zu überlegen, bis wir bei meinen Eltern auf das Thema kamen und mein Vater meinte, es gäbe da doch auch noch diese Faltanhänger als Alternative, das war am 30.07.05.
Ich gleich Montags ins Internet und angefangen zu recherchieren.Nach vielen Seiten und nach viel Informationen im Faltcaravan Forum hatte uns das Falterfieber gepackt. Nach dem Ausschlussprinzip kamen für uns nur noch die Hersteller Camplet und Trigano in Frage. Camplet viel aber nach genauerer Betrachtung auch schnell aus der engeren Wahl, weil die Camplets nicht die Möglichkeit bieten im Wagen zu sitzen. Wir also am 06.08.05 auf nach Polch zu Rainer, der im besagten Forum schon wegen seiner Kompetenz und seiner guten Beratung gelobt worden ist. Nach eingehender und langer Beratung stand unsere Entscheidung für den Trigano Vendome fest ! Rainer machte uns dann noch ein Super Angebot und der Kaufvertrag war schnell unterschrieben.


Unsere bisherigen Erfahrung sind nur positiv. Das Gefühl in einem Zelt zu sein ist schon klasse und die Problematik des Auf- und Abbaus empfinde ich nicht. Wir haben uns für die Kurztrips das Sonnensegel gegönnt und kommen damit auch ganz gut klar. Aufgebaut ist der Falter mit Sonnensegel in maximal 1 Stunde. Das Gepäck haben wir in Kunststoffkisten untergebracht, was bei unserem Berlingo als Zugfahrzeug natürlich phantastisch passt. Die Kisten mit Klappdeckel sind dicht und die notwendigen Dinge schnell erreichbar. Wir haben bis jetzt drei Kurztrips gemacht und es hat jedes Mal Spaß gemacht. Sicherlich ist der Falter nicht so schnell wieder auf der Straße wie ein Wohnmobil oder ein Wohnwagen aber man muss halt Prioritäten setzen. WoMo ist definitiv eine Geldfrage in Anschaffung und Unterhalt. Ein WoWa mit einem ähnlichen Platzangebot wie der Falter wäre mir zu groß am Hacken und der Berlingo würde als Zugmaschine auch nicht ausreichen.

Wir sind glücklich mit unserem Falter und werden ihn auch weiterhin für Kurztrips nutzen (zumal ich mittlerweile auch überdachte Plätze entdeckt habe, wo wir den Falter zur Not trocknen können) und sind gespannt auf unseren ersten großen Urlaub mit Falter.

Wenn Simon mal größer ist und, ähnlich wie ich, auch irgendwann Lust am vagabundieren bekommt, wäre die Überlegung einen Touring zu kaufen aber bis dahin ......

Faltige Grüße
Guido

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Unsere Erfahrungen mit einem Falter

Beitrag von Cloudt » 23.06.2006 11:25

Warum sind wir zu einem Falter gekommen?

Für meine Frau war die ganze Geschichte komplettes Neuland und sie hat die Dinger höchstens als Kind mal auf einem CP gesehen. Ich bin da seit kleinauf schwer vorbelastet. Im Prinzip habe ich bis zum meinem 16. Lebensjahr alle Familienurlaube in einem Falter oder besser Klappfix verbracht.

Damals war es noch der Camptourist CT-5 und dann später der CT 6-2. Das Ganze mit einem 311er Wartburg aus dem Jahr 1958, war durchaus interessant. Es ging in der Zeit von 1975 - 1986 nach Bulgarien, Ungarn und Polen und natürlich innerhalb der ehemaligen DDR. Die Atmosphäre auf den Campingplätzen war toll und entsprach immer meiner Vorstellung von Urlaub.

Da meine Frau Camping nur mit einem einmaligen Erlebnis auf einem Jugendcampingplatz verband und das ihr nicht gefallen hat, war das Thema erstmal vom Tisch und wir investierten in diverse Hotelbesitzer.

1999 haben wir dann mit einem Tunnelzelt und einigen Kurztrips angefangen und es hat allen Dreien Spass gemacht. Unser Sohn fand sofort Freunde und die Atmosphäre auf den CP war super.

Dann ging es 2001 einen Schritt weiter und wir machten Urlaub in einem Wohnmobil. Die Tour ging kreuz und quer durch Süddeutschland. Wir hatten immer das Problem, dass man nicht in alle Städte fahren kann und das man immer an das Auto gebunden ist.

Ein Wohnmobil kam nicht in Frage, da der Kostenfaktor für einen Normalverbraucher einfach nicht erschwinglich sind. Ein Wohnwagen wirft sofort Probleme bezüglich der Unterstellmöglichkeiten auf, so dass auch nicht in Frage kam. Dazu hätten wir uns ein anderes Zugfahrzeug zulegen müssen. Da ich Vielfahrer bin, hätte uns ein größeres Fahrzeug die Haare vom Kopf gefressen.

Wir blieben also weiter beim Zelt und wollten ursprünglich 2005 über Ebay einen Klappfix kaufen. Ich benutze bewußt das Wort Klappfix, denn wir wußten nicht das die Falter nach wie vor gebaut werden. Bei Ebay tauchte erstmals die Begriffe Trigano , Camplet etc. auf und wir stellten fest das wir nicht auf 20 Jahre alte Modelle aus der DDR ausweichen müssen.

Im Mai 2006 kamen wir via Internet an die Fa. SK-Camping in Polch und wurden professionell vor Ort beraten. Das der Tirgano Vendome das Objekt unserer Begierde wurde, war sofort klar und bei diesem super Preisangebot konnten wir nicht mehr wiederstehen. Er ist vielleicht etwas zu groß für eine dreiköpfige Familie, aber wer so richtige Regentage in einem kleinen Zelt kennt weiß das so ein Ding nicht groß genug sein kann.

Die Stauräume sind optimal und nach dem zweiten Aufbau läuft es auch sehr zügig und ohne Probleme, die Verarbeitung ist top.

Wir sind sehr zufrieden mit unserer Entscheidung und hoffen viele schöne Treffen und Urlaube mit diesem Teil zu verbringen.



Jan
Grüsse aus Stossdorf


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Erfahrungen mir unserem Trigano Chambord

Beitrag von Nordlandfahrer » 28.06.2006 19:34

Hallo zusammen,
hier mein Erfahrungsbericht zu meinem Trigano Chambord Bj. 2000.
Gekauft habe ich ihn neu bei der Firma SK-Camping in Polch.
Nach der Besichtigung der aufgebauten Falter haben wir uns spontan für den kleinsten Typ (Chambord) entschieden. Uns erschienen die Cheveney -und Vendome-Paläste riesig und in Anbetracht der Erfahrungen in Süden (Italien, Frankreich) mit kleinen Stellplätzen (ohne Reservierung) erschien uns das vernünftig. Interessant war allerdings, dass der Preisunterschied zu den größeren Modellen sehr gering war.
Die Entscheidung wäre anders ausgefallen, wenn wir damals schon die Faszination des Nordens gekannt hätten. Dort spielt die Größe eine untergeordnete Rolle.

Die Kaufabwicklung in Polch beinhaltete zwar eine Anzahlung, war aber sonst vorbildlich. Service, Nachsorge auch heute noch, geht voll i.O.
Preis war zwar höher, als in Holland, ließ sich aber über Ausstattung und Verhandlung relativieren.

Das Platzangebot ist für 4 Personen mehr als ausreichend. Auch an Regentagen hatten wir im Wagen mit Vorzelt ausreichend Platz. Kein Vergleich zu (bezahlbaren) Wohnmobilen oder unserem früheren 16 qm Zelt. Der Komfort in einem Falter ist deutlich höher. Das verteilt sich einfach besser.

Das Fahrverhalten ist gut. Habe letztes Jahr die 100 km/h Zulassung gemacht (incl. Anbau der hydraulischen Stoßdämpfer). Eine Veränderung des Fahrverhaltens habe ich nicht festgestellt.
Nervig ist das Verhalten des großen Gepäckträgeraufbaus von SK-Camping. Mit 4 Fahrädern schwankt das Ding ganz schön. Die Geräusche dabei sind nicht gerade vertrauenserweckend. Hat aber immer gehalten!
Die Schrauben der Zwingen für die Querverbindungen mussten oft nachgestellt werden. Nach 3 Jahren waren sie rund und mussten erneuert werden.
Vielleicht wäre ein stabilerer Aufbau besser. Der ist aber auch schwerer und geht zu Lasten der Zuladung. Die Schrauben waren billig!
Reifen sind nach ca. 25000 km noch voll i.O. Sie müssen leider wegen der 100 Km/h - Zulassung bald auf den Müll.

Der Aufbau des kompletten Wagens incl. Sonnensegel dauert ziemlich lange. Der Hauptwagen steht schnell, aber der Rest dauert konstruktionsbedingt länger. Hier sind andere Konzepte (Holtcamper, Camplet, Trigano Odyssee) besser. Für Leute, die im Urlaub öfter umziehen wollen, ist der Wagen nichts.
Bei unserem "Urlaubshaushalt" dauert der komplette Aufbau plus einräumen min. 3 Stunden.

Unser Ärgernis ist das Vorzeltgestänge. Es wurde durch einen Sturm Verbogen und das Richten ging nur so einigermaßen gut. Außerdem haben die Stangen so'ne Art Plaque, oder "Gestängepest". Ein hässlicher Belag, der wahrscheinlich vom Salzwasser kommt.
Ein Paar Federn und Klammern haben auch schon den Geist aufgegeben.
Haben auch schon Pflege (Öl) usw. versucht, ohne Erfolg. Hier kann vieleicht eine andere Konstruktion, oder ein anderes (elastischeres) Material Abhilfe schaffen.
Wenn's nicht mehr geht, muss ich notgedrungen Ersatz beschaffen.

Das Zeltgewebe ist ausgezeichnet. Absolut dicht und Wetterbeständig. Hat beim Sturm auch keine Risse abbekommen. Reissverschlüsse und Fenster sind alle nach 12 Mal aufbauen noch i.O.

Fehleranfällig ist die elektrische Kupplung. Hier muss ein Adapter von 7 auf 13-poolige Verbíndung benutzt werden. Durch die Bewegung des Wagens in Kurven kommt es zu Wackelkontakten im Stecker des Wagens. Macht man das Kabel länger, ist der Wackler weg, aber das Kabel schleift in engen Kurven auf der Straße.
Die Kontakte sind ziemlich locker. Da setzt auf einmal der Blinker aus.
Hier werde ich demnächst einen Umbau erwägen.

In Summe hatten wir viel Freude mit unserem Wagen und bereuen den Wechsen vom Zelt nicht. Es ist abzusehen, dass er noch ein paar Jahre hält und sich somit der hohen Neupreis amortisiert.
Empfehlung: Für Familien mit 2 Kindern, die im Urlaub überwiegend sesshaft sind.

Gruß
Nordlandfahrer
(Trigano Chambord + Citroen C8 2.0 LPG)

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Beitrag von Peterd » 23.07.2006 16:58

Wir haben den klassischen Rechts-/Links-Klapper, einen Trigano Cheverny.

Wie oben geschrieben, hat er Top-Fahreigenschaften, hohe Zuladung und viel Platz wenn er dann einmal aufgebaut ist. Wir sind zu fünft, da ist viel Platz natürlich gut.

Was mich persönlich nach zwei Jahren immer noch stört, sind drei Stunden Aufbauzeit für den Komplettaufbau. Für viele gehört das zum Urlaub, gut für sie. Mir macht das keinen besonderen Spaß, vor allem wie dieses Jahr nach einer Fahrt von Süddeutschland bis kurz vor die spanische Grenze.

Dann ist der ganze Hausstand auf Taschen und kleine Staukästen verteilt. Die Hin-und Herräumerei gefällt mir auch nicht so sehr. Bei Kurztrips nur mit dem Hauptwagen stehen die Reisetaschen gestapelt am hinteren Ende des Ganges. Auch nicht so toll.

Das Wohnklima im reinen Baumwollzelt ist wirklich super, aber muß mit gelegentlichem Feuchteproblem erkauft werden. Oft regnet es just in der Nacht vor der Heimfahrt ....

Das Auf-und Abrödeln des Faltanhängers mit jeweiligem Auf- und Zuklappen ist auch nicht immer die wahre Freude.

Ich will jetzt keineswegs die Faltanhänger schlecht reden. Wollte nur ein paar Punkte nennen, die ICH nicht wußte, als wir uns für den Cheverny entschieden. Ab einer Standzeit von ca. 5 Tagen am gleichen Platz ist der Falti eine tolle Sache.

Mein idealer Falter/Klapper wäre aufgebaut wie die Luxus-Faltis a la Randger und Co. Viele Staumöglichkeiten, seitlich zugänglich, ordentlich Sitzfläche, feste Küche. Leichtestes Öffnen, möglichst keine Extrastützen auf den Boden. Im Gegensatz zum Randger würde ich ein festes Dach am Hauptwagen bevorzugen. Ordentlich isoliert, dürfte es nicht so schnell zu den vielbeschworenen Kondensationsproblemen kommen.

Wären wir zu viert, wäre auch ein Eriba Hubdach-Wohnwagen eine Alternative.

Was meint Ihr, kurze Aufbauzeit, kein Einräumen, leichter Anhänger für fünf Personen ... was würde sonst noch passen?

So, wenn Ihr jetzt denkt, warum nölt der peterd an seinem Cheverny herum und holt sich nicht ein anderes Teil, habt ihr recht. Aber trotz mehrfachem Besprechens ist Frau d diesem Gedanken nicht hold.
a) haben wir einiges Geld in einen Neu-Anhänger investiert, da meine Frau allergisch gegen Staub und Milben ist
b) Wertverlust nach zwei Jahren und noch höhere Anschaffungskosten für ein (fast) Neuteil, kommt auch nicht gut.


Editiert am 23.07.2006:

Mittlerweile haben wir uns das Sonnensegel mit einer Seitenwand zugelegt. Es macht schon einen Unterschied, da wesentlich kompakter und leichter. Der Aufbau geht erheblich schneller.
Ein Falter braucht meines Erachtens ein Vordach in irgendeiner Form und das Sonnensegel ist eine brauchbare Ausrüstung für den Kurztrip. Insofern bin ich etwas mehr mit unserer Wahl versöhnt.

Überhaupt hat sich für mich das Abrüsten des Wagens bewährt. Die Küche flog raus und dafür verwenden wir unseren CampingGaz-Grill /-Einflammenkocher. Vorzelt durch Sonnensegel ersetzt war für mich auch die richtige Entscheidung. Mit "Schwerausrüstung" werden wir wohl nur noch für längere Aufenthalte verreisen.

Als Nächstes hätte ich gerne einheitliche Staukisten. Irgendwann kommt vielleicht mal eine Bordleuchte und eine festeingebaute Steckdose. Und daß ich jedes Mal beim Abbau die Sitzpolster abzippen und gesondert verstauen muß, ist mir auch noch ein Dorn im Auge ....

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Beitrag von Rod » 16.08.2006 10:20

Hallo,

ich habe neun Bilder von Govindas und Kamalas Trigano "Chambord" eingefügt. Ihr seht den Falter von außen und innen. Danke, ihr beiden. ;)

Wie immer, im 1. Beitrag dieses Threads.

Beste Grüße, Rod
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Re: 1. Allrounder für Alle - Klassischer rechts-links Klapper

Beitrag von Metal_Rudi » 19.01.2009 12:08

Hallo, dann will ich auch mal meine bisherigen Erfahrungen hier loswerden.
Also meine Frau (Steffi) und ich (Sebastian) haben uns im Frühjahr 2006 einen Camptourist CT-1 zugelegt.
Ich muss dazu sagen, das ich schon von Kindheit an oft mit meinen Eltern zum Campen war, und mir diese Art des Urlaubes sozusagen
in die Wiege gelegt wurde. Meine Frau brauchte ich nicht wirklich lange zu übereden einen Klappi zu kaufen, da Sie gerne bereit war das zu probieren.
Gesagt getan, Fühler ausgestreckt und ziemlich bald fündig geworden. Ein rechts-links Klapper aus Bj. 79 wurde kurzer Hand gekauft.
Ich muss dazu sagen, das ich diesen relativ "Blind" gekauft habe, habe ihn auf Bildern gesehen und ohne Aufbau an einer Autobahnraststätte übernommen.
Ich kann nur jedem raten, diesen Fehler nicht zu begehen und immer einen Probeaufbau zu machen, und am Besten wenn möglich jemanden mit Erfahrung in Sachen Faltcaravan mitzunehmen.
Aber nun zu den Angenhmen Sachen, wir konnten es dann kaum abwarten mit dem Klappi das erste mal auf einem CP aufzuschlagen.
Der Aufbau war trotz fehlender Vorinfo bzw. Anleitung relativ einfach, weil sich das meiste von selbst erklärt.
Komplett aufgebaut, abgespannt und Vorzelt dran, ergibt sich ein geräumiger Unterschlupf.
Im Sommer 2006 waren wir dann auf großer Fahrt nach Ungarn an den Balaton, wo der Klappi durch die Feuertaufe gegangen ist.
Auch dort hat er sich bewährt, ausser bei einem Weltuntergang artigen Unwetter, wo dann doch einiges an Wasser durch die sehr marode Aussenhaut kam.
Leider hat der Klappi durch viele Risse im Zelt, welche immer größer wurden, bei jedem Abspannen und falschem Aufklappen des Deckels, welcher sich komplett verzogen hat, bzw. die seitliche Abdeckung verbeult und nicht mehr Dicht war dann leider das Zeitliche gesegnet.
Lange Rede kurzer Sinn, ein rechts-links Klapper ist wirkliche ein Multitalent.
Da ich mich auch wieder für einen ähnlichen (Raclet Minto) entschieden habe.
Aus meinen Fehlern mit dem CT-1 habe ich gelernt, und bin ganz sicher, dass ich und meine Frau
diesmal viel mehr Freude an unserem Klappi haben. Allgemein ist das Campen eine wunderbare Art des Urlaubes, man ist an nichts gebunden,
kann mehr oder weniger tun und lassen was man will, und eine Gemeinschaft auf dem CP ist immer eine ganz besondere.
So ich hoffe das ich nicht all zu sehr ausgeschweift bin, und wünsche allen eine schöne Camping Saison 2009.
:klappi: :camp1 :achterbahn:

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Re: 1. Allrounder für Alle - Klassischer rechts-links Klapper

Beitrag von MeatLoafDC » 19.01.2009 19:12

Frage auch an Udo:

Was ist ein Camptourist CT - 1? Hab ich da was verpasst?

Oder nur ein Tippfehler? Den einzigen Rechts-Links-Klappenden Camptourist den ich kenne ist der CT - 7...

Gruß David

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Re: 1. Allrounder für Alle - Klassischer rechts-links Klapper

Beitrag von 0901 » 19.01.2009 19:19

MeatLoafDC hat geschrieben:Frage auch an Udo:

Was ist ein Camptourist CT - 1? Hab ich da was verpasst?

Oder nur ein Tippfehler? Den einzigen Rechts-Links-Klappenden Camptourist den ich kenne ist der CT - 7...

Gruß David
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Re: 1. Allrounder für Alle - Klassischer rechts-links Klapper

Beitrag von Metal_Rudi » 19.01.2009 19:51

Danke Tobias, für den Rettungsversuch, aber es sollte tatsächlich CT 6-1 heißen :oops: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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Re: 1. Allrounder für Alle - Klassischer rechts-links Klapper

Beitrag von MeatLoafDC » 19.01.2009 20:51

Besten Dank für die Aufklärung! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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