Campwerk Off Road Economy Spezial

Beiträge zu den Modellen von CampWerk.
Benutzeravatar
Eselchen
Erfahrener Camper
Erfahrener Camper
Beiträge: 392
Registriert: 05.12.2015 23:30
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Suzuki Jimny
Camper/Falter/Zelt: Conway Clipper, Heinemann Z572B, The new Heiniman
Wohnort: Mönchengladbach

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von Eselchen »

Hallöchen zusammen!

Dirk, super, gute Arbeit.

Zwischen dem Tank und der Bodenplatte habe ich eine 10mm dicke Moosgummimatte mit eingepresst - gegen Verformungen des Tanks.
Vor Jahren hatte ich einen Anhänger mit einer 15mm Siebdruckplatte. Nach einer Sahara-Tour mit etlichen 1000km Schotter und Wellblechpiste hatte ich doch feine Haarrisse an den Bohrlöchern in der Siebdruckplatte. Die Tanks haben innen leider keine Schwallbleche. Bei Anhängern scheinen die vertikalen Kräfte des Wassers gewaltiger sein, als bei Wohnmobilen. Anhänger haben eine schlechtere Federung und der Wassertank ist nicht immer komplett gefüllt, also arbeiten da Kräfte über die Jahre, die nicht zu unterschätzen sind.

Alles Gute und liebe Grüße
Joachim

Benutzeravatar
ARO M 461 C
Vielschreibender Camper
Vielschreibender Camper
Beiträge: 167
Registriert: 31.01.2012 12:33
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Uzincia Mecanica Muscel ARO M 461 Bj. 1961 / FORD GPA -GAZ 46 MAV Bj. 1943
Camper/Falter/Zelt: Campwerk OFF ROAD ECONOMY
Wohnort: Rheinland

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von ARO M 461 C »

@ Joachim,

danke für den Tipp mit der Moosgummimatte, etwas ähnliches hatte mir auch vorgeschwebt, aber leider
sind die Einzelhandels/Großhandels Geschäfte die Technische Produkte führen selbst in der Landeshauptstadt
von NRW mittlerweile nur noch sehr spärlich , wenn nicht sogar, gar nicht mehr vertreten.

Wer Ressourcen schonen will, der sollte hin und wieder in seinen Stadtteilen auf Suche gehen.

Einlagern dann nach Möglichkeit als Jäger und Sammler, wenn Platz vorhanden ist.

Gut, so konnte ich wieder etwas aus dem Keller einer besseren Verwendung zuführen.

Doch zuerst kam etwas 2 K Aluminium zum Tragen, denn es können später Roststellen sich an
den Schweißnähten der Fangbänder bilden.

Die Bohrschablone dient auch gleichzeitig als Halter bei der Lackierung.

Bild

Und hier kommt eine Gummirolle mit 2 mm Stärke zum Einsatz, gefunden vor Jahren auf der Straße.

Bild

Damit später nach dem Bohren mit der Bohrschablone auch die Bolzen durch den Sandwichboden
genau passen und nicht an den letzten Teil verkanten und es keine Möglichkeiten gibt an den Gewindebolzen zu gelangen,
habe ich mit Blumenbindedraht die Haltebänder und Gewindebolzen vorgespannt.


Bild

An der rechten Seite kann man die Gummirolle noch erkennen mit vermutlich über 10 Meter Inhalt


Fertig vorgespannt und kann so direkt unter dem Anhängerboden nach der Bohrschablone angebracht werden.
Hier fehlt noch die Moosgummimatte, die ich morgen im letzten verbliebenen Geschäft für Technische Produkte abholen werde.

Bild

Kein Platz mehr für Sand und Co, sitzt bombenfest an den Haltebändern.

Gruß
ARO M 461 C
Dirk

Benutzeravatar
Eselchen
Erfahrener Camper
Erfahrener Camper
Beiträge: 392
Registriert: 05.12.2015 23:30
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Suzuki Jimny
Camper/Falter/Zelt: Conway Clipper, Heinemann Z572B, The new Heiniman
Wohnort: Mönchengladbach

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von Eselchen »

Hallöchen zusammen!

WOW - Hallo Dirk - wie immer!

Alles perfekt - sogar der Alu-Farbton stimmt mit dem Campwerker überein :prost: .

Dann denk bitte nur noch an Micropur und vielleicht für den Notfall: Salzstangen und dieses Cola-Getränk mitführen, es hilft wirklich.

Wir sind gespannt...... :camp1

Liebe Grüße Joachim

Benutzeravatar
ARO M 461 C
Vielschreibender Camper
Vielschreibender Camper
Beiträge: 167
Registriert: 31.01.2012 12:33
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Uzincia Mecanica Muscel ARO M 461 Bj. 1961 / FORD GPA -GAZ 46 MAV Bj. 1943
Camper/Falter/Zelt: Campwerk OFF ROAD ECONOMY
Wohnort: Rheinland

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von ARO M 461 C »

Der Unterflur Wassertank ist heute nach 5 Stunden Arbeit eingebaut.

Es hatt geklappt, sitz einwandfrei.

Morgen kommen die Feinheiten dran.

Bin jetzt aber platt, durch ständig Überkopf arbeiten.

Dann folgt ein ausführlicher Bericht mit heftigen Überraschungen und natürlich Bildern zum Nachbauen.

Gruß
Arom461c
Dirk.

Benutzeravatar
ARO M 461 C
Vielschreibender Camper
Vielschreibender Camper
Beiträge: 167
Registriert: 31.01.2012 12:33
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Uzincia Mecanica Muscel ARO M 461 Bj. 1961 / FORD GPA -GAZ 46 MAV Bj. 1943
Camper/Falter/Zelt: Campwerk OFF ROAD ECONOMY
Wohnort: Rheinland

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von ARO M 461 C »

Bevor ich nun mit der Schilderung des NUR Einbau des Wassertankes beginne,
noch ein Hinweis zuvor.

Die Doppelbereifung, bereits hier schon vorgestellt, hat sich ausgezeichnet bewährt.

Während sonst mit Holzbohlen der Rasen abgedeckt werden muss, und auch Rampen für die
Rasenkanten notwendig waren, rollte der Anhänger fast schon von alleine über den Rasen.

Auch später war das Rangieren damit ein Kinderspiel.

Für den Einbau des Wassertankes, empfehle ich in jedem Falle eine Grube, oder eine Hebebühne.

Nur vom Erdboden wäre es fast schon verantwortungslos dem Körper gegenüber.

Los geht’s.

Zuerst muss die Infrastruktur geschaffen werden, damit man überhaupt unter der Ladefläche arbeiten kann.
Es geht eben viel leichter mit einem Flaschenzug das ca. 110 KG Bodengitter der Grube zu entfernen.
Die seitliche Handwinde ist nur für sehr schwere Lasten vorgesehen, wie Motor und Getriebe.

Bild


Was ein Glück, das ich durch meinen Großvater diese Grube habe, dort wurde in den 1930-1940 Jahren
für den damaligen Malerbetrieb, Schwefelsäure, Salzsäure, Terpentin, Petroleum und sonstige
Niedlichkeiten gelagert, und ich bin damit sogar aufgewachsen, ohne Kindersicherheitsverschlüsse.

Bild

Hier geht es 2,40 abwärts.

Nachdem nun reichlich an Kaminholz zum Unterbau vorhanden war, konnte die Bohrschablone
erstmal grob mit dem Wagenheber positioniert werden.

Bild

Auf einer Holzbohle steht der Wagenheber, und drückt die Schablone gegen den Sandwichboden.

Nach fast 2 Stunden messen war dann endlich das Ergebnis so zufriedenstellend.

12 Zentimeter von der Rückkante und jeweils 16-16,5 Zentimeter von den beiden Inneren Längsträgern.

Obwohl von Unten die Bohrungen voll im Panel waren, war das Loch Oben im Inneren gewissermaßen
der vordere Teil wo später die Küche drüber gleitet, genau auf der
Nute des Sandwichbodens. (keine Ahnung warum)

Später werden es doch noch Abweichungen geben, die durch die Bohrlöcher entstanden sind,
die ursprünglich 10 mm sein sollten doch letztendlich 12 mm geworden sind.

Bild

Das Provisorium hängt schon einmal, aber sehr unter Spannung.

Auch die Bremsseilzüge störten zunächst noch.

Bild

Bild

Die nächste Überraschung folgte auf dem Fuß, die Befestigungsschrauben des darüberliegenden
Schwerlastauszug und der Halterung waren im Weg.

Als nun auch noch die Gewinde der Haltebänder sichtbar wurden, kam der Schock, die Küche geht nicht mehr über die Bolzen.

Somit mussten heute zuerst einmal M 10 V4A Muttern her die nur die Hälfte der Standardhöhe haben.

Das sollte dann auch bedeuten, das ich in den Hänger kriechen musste, um auch die hinteren Gewinde zu kürzen.

Doch zuvor, musste in mühseliger Kleinarbeit, die nicht erreichbare Schraube unter der Holzkiste
am Kopf mit einer Puck Säge durchgesägt werden, damit dann später von unten eine Schraube
versenkt und eine Halbmutter auf den Winkelträger des Auszuges geschraubt werden kann mit nur 4 mm an Platz.

Die Mutter will dann natürlich nicht so wie man es möchte und bringt einen dann fast zum Wahnsinn. (Fluchen inbegriffen)

Mit einer stärkeren Ausführung als ein Dremel und einer biegsamen Welle ging es dann den herausragenden Gewindebolzen an den Hals.

Bild

Bild

Man(n) sollte schon recht gelenkig sein, den neben einem ist auch noch die Kiste.

Bild

Später mussten dann alle Gewindebolzen noch soweit runtergeschliffen werden, dass die Küchentüre problemlos darüber gleiten kann.

Bild


Der 3 DOG Unterflur Wasser Tank hängt nun mittig unter dem Campwerk OFF Road Anhänger
mit einer 10 mm starken Moosgummi Platte.

Bislang hat die Aktion inkl. Shuflo LS 204 Pumpe und Schläuche und mehr 270, 00 Euro an Material gekostet.

Etwas geh noch drauf für die Anfertigung des Wassereinfüllstutzen.

Viel Spaß beim Nachbauen.
Gruß
ARO M 461 C
Dirk.

Die nächste Herausforderung wird der Durchbruch für den Wasserzugang am Boden werden,
denn genau dort befinden sich die Schwerlaststützen.

Dazu demnächst mehr

Benutzeravatar
Eselchen
Erfahrener Camper
Erfahrener Camper
Beiträge: 392
Registriert: 05.12.2015 23:30
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Suzuki Jimny
Camper/Falter/Zelt: Conway Clipper, Heinemann Z572B, The new Heiniman
Wohnort: Mönchengladbach

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von Eselchen »

Hallöchen zusammen!

Super, perfekter Einbau, hast Du auch an die Mutternsicherung gedacht?
Ein Hauch eines vielleicht Loctite - Tröpfchens ans Gewinde?

Gruß Joachim

Benutzeravatar
ARO M 461 C
Vielschreibender Camper
Vielschreibender Camper
Beiträge: 167
Registriert: 31.01.2012 12:33
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Uzincia Mecanica Muscel ARO M 461 Bj. 1961 / FORD GPA -GAZ 46 MAV Bj. 1943
Camper/Falter/Zelt: Campwerk OFF ROAD ECONOMY
Wohnort: Rheinland

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von ARO M 461 C »

@ Joachim, selbstverständlich haben alle Muttern und Gewinde noch den einen
oder anderen Tropfen Schraubensicherung erhalten.

Bild

Damit rollte der Campwerk Anhänger fast von alleine über die Wiese und die Einfassungen.

Bild
Von zuvor um die 93 KG Stützlast, nach den bisherigen Um und Einbauten auf 79 KG reduziert

In der Zwischenzeit war ich jedoch damit beschäftigt, den Keller wieder trocken zu legen.
Es war nur 1 Meter und nach 5 Stunden Pumpen auf fast wieder trocken

Ich bezeichne das aber als ein Nichts, im Verhältnis zu den Katastrophengebieten die nun vor erst damit Leben müssen.

Zurück zum Unterflur Wassertank Einbau.

Da gibt es im Moment nicht viel, da auch die Dreherei meines Bekannten nur leicht Unterwasser gestanden hatte.

Bald wird es aber auch dort wieder weiter gehen.

Zwar ist das Projekt Unterflur Wasser Tank noch nicht abgeschlossen, dafür habe ich ein weiteres begonnen.

Insgesamt sind es 3 Projekte:

Unterflur Wassertank
Deichselbox mit Volt und Ampere Meter Außen angebracht
sowie Diesel Stand Heizung mit Tank

Deichselbox ist jetzt dran.

Damit der ungefähre Bedarf bestimmt werden kann, was die spätere Größe werden sollte, kann man sich einen Wolf messen oder man baut mal wieder ein Holzmodel.

Ich habe mich für die Holzvariante entschlossen, ging recht schnell, und man hat sofort die Erkenntnis, wo noch Platz heraus zu holen ist.

Leider war nicht mehr genug Material vorhanden, weshalb das Model auch etwas bescheiden geworden ist, aber es reicht vollkommen für die Vorstellung aus.

Es soll eine 5 KG oder auch eine andere Gasflasche aufnehmen können, wobei dann die Höhe entscheiden ist, und auch die Camping Toilette da diese wie die Gasflasche nicht immer aus dem ARO M461 C gekramt werden muss.

Die Innenmaße belaufen sich im Moment mit jeweils 10 mm Material Stärke auf:
Länge 63 cm , Höhe 51 cm und Tiefe 45 cm
Außen 65cm Höhe 53 cm und Tiefe 47 cm.

Bild

Gasfalsche, WC und mehr hat schon mal Platz

Bild

hier passt schon etwas rein.

Bild

2 -3 cm in der Länge pro Seite geht auch noch, die Höhe ist optimal, sodass der Deckel auch
bei gedrehter Solaranlage noch geöffnet werden kann.

Gruß
ARO M 461 C
Dirk

Benutzeravatar
ARO M 461 C
Vielschreibender Camper
Vielschreibender Camper
Beiträge: 167
Registriert: 31.01.2012 12:33
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Uzincia Mecanica Muscel ARO M 461 Bj. 1961 / FORD GPA -GAZ 46 MAV Bj. 1943
Camper/Falter/Zelt: Campwerk OFF ROAD ECONOMY
Wohnort: Rheinland

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von ARO M 461 C »

Es geht wieder weiter mit dem Einbau und den Verbindungen zum 3 DOG Unterflur Wassertank.

Die letzten Wochen war ich damit beschäftigt den Keller der gottseidank nur ca, 1 Meter Unterwasser gestanden hatte trocken zu legen.

Verglichen mit den anderen Umständen der Hochwasser Katastrophe in NRW und Rheinland Pfalz also ein Nichts.

Zusätzlich hatte ich auch noch einen Rettungseinsatz bei mir in der Gegend.

Bild

Hie drehe ich die Freilaufnaben rein, damit später die Frontachse im Allradbetrieb angetrieben wird.

Bild

Bild

https://youtu.be/2p6jkW8-JiA

Ja, man sollte eben nicht mit einem SUP einem Stand Up Paddling also auf einem Art Bügelbrett
stehend auf dem Rhein fahren bei Hochwasser, kommt nie gut.

Wir starten jetzt, es geht wieder los, das Karussell dreht wieder seine Runden.

Damit fängt es an, eine runde Bohrschablone aus einem Stück Alu der Seitenwand die mir die
Firma Campwerk freundlicher Weise zur Verfügung gestellt hat.

Bild

Lochschablone ausgeschnitten mit der 40 mm Lochsäge


Das Werkzeug hierfür ist eine Lochsäge mit einem Durchmesser von 40mm exakt passend
für den 1 Zoll Wasseranschluss des Tankes.

Kostet 13,00 € mit dem Bohrschaft.

Bild

Weiteres Werkzeug und Arbeitsschritte vor dem eigentlichen Bohren und zigfachem Messen.

Bild

Mit dem 12 mm Locheisen wurde der Innendurchmesser ausgestanzt

Bild

Locheisen und 3 mm Gummiunterlage

Links ist das Teil welches der Dreher in den letzten Tag bearbeitet hat.
Die gesamte Tiefe inkl. des Vierkantverschlusses, beträgt keine 23 mm und nach Innen nur 19 mm
Das Gewinden Innen sowie auch Außen ist ein 1 Zoll Sanitär Gewinde.

Weiteres Material, zwei kleine Holzstücke um den Abstand für die Bohrungen zu bestimmen.

Bild
Das Stück ist nur 9 mm hoch

Bild
Höhe ist hier egal, es geht um die Tiefe 27,82 mm , da an dieser Stelle ein Hohlraum sich befindet.

Der heikelste Moment, da man auf Grund der Bauart keine genauen Masse bestimmen kann, wo man im Inneren landen könnte.
Heute weiß ich es besser, das ganze nur um 20 mm nach links, als von Innen nach Vorne versetzt, und es würde sich später leichter die Anschlüsse montieren lassen, da auch an dieser Stelle die Schwerlaststützen montiert sind.

Bild
Zuletzt geändert von wurzelprumpf am 22.08.2021 16:49, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Auf Wunsch des Autors angepaßt

Benutzeravatar
ARO M 461 C
Vielschreibender Camper
Vielschreibender Camper
Beiträge: 167
Registriert: 31.01.2012 12:33
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Uzincia Mecanica Muscel ARO M 461 Bj. 1961 / FORD GPA -GAZ 46 MAV Bj. 1943
Camper/Falter/Zelt: Campwerk OFF ROAD ECONOMY
Wohnort: Rheinland

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von ARO M 461 C »

Zeit zum Schreiben war abgelaufen, hier mit geht es weiter.

Der heikelste Moment, da man auf Grund der Bauart keine genauen Masse bestimmen kann, wo man im Inneren landen könnte.
Heute weiß ich es besser, das ganze nur um 20 mm nach links, als von Innen nach Vorne versetzt, und es würde sich später leichter die Anschlüsse montieren lassen, da auch an dieser Stelle die Schwerlaststützen montiert sind.

Bild

PUH geschafft, das Loch ist drin und alles sieht auch recht Senkrecht aus.

Am Anfang was es nur möglich 2 Löcher nach den Vorgaben zu bohren a 6,3 mm da das seitliche
am Heck und Unten am Profil nicht zu erreichen gewesen sind.

Bild

Anschließend dann von Innen nach dem Vorgaben das untere und auch das linke seitliche Loch gebohrt.

Hier sieht man übrigens sehr deutlich das die Masse von Außen nach Innen gewaltig abweichen , da hier noch ein verstecktes Hohlprofil sich befindet das man von Außen einfach nicht erkennen kann.

Evtl. hätte man dazu den ganzen Kotflügel abbauen müssen.

Wassereinlass fertig mit Gummidichtung und 6 mm V4 A Schrauben und Muttern montiert und
dem 4 Kantverschluss Schlüsselweite 14 mm

Bild

Wo verläuft nun die nächste Bohrung durch den Sandwichboden der 30 mm dick ist, sowie an einer asymmetrischen Winkelleiste befestigt ist.
Die Auflage der Winkelleiste beträgt 25 x 30 mm.

Somit lag das Bohrmaß von der Seitenwand bei Mittelpunkt 55 mm
Bild

Bestimmen der nun folgenden Bohrung von 40 mm mit der Lochsäge.
Hier sind noch die provisorischen Schrauben drin.

Es gibt kein zurück mehr, die 1.Bohrung mit 2 mm verlief an dieser Stelle recht gut und erst später sollte ich einen gravierenden Denkfehler erkennen, der sich aber mit etwas Gehirnschmalz aus komplizierter lösen ließ, als die ganze Lichtleiste und mehr abzuschrauben.

Bild

Mit etwas Schmieröl auf die Zähne der Lochsäge und in wenigen Minuten war ich durch, doch auch hier wartete eine Überraschung.

Bild

Bild

Ein Verstärkungssteg verläuft genau an dieser Stelle des Sandwichbodens.

Bild

Ich bin durch, Platz vom Winkelträger aber nun kann ich nicht mehr den 1 Zoll Wasserwinkel an das 1 Zoll Wasserohr anschrauben, weil hier die Rückwand und Lichtleiste im Weg sein wird. Grrrrr.

Messen, Messen und dann dieser dumme Gedankenfehler, den ich nicht auf dem Schirm hatte. Shit Happens.
Nur 20 mm mehr nach rechts, und alles wäre mehr als Perfekt.

So geht es aber auch, zuerst Unten unter der Bodenplatte am Schraubstock den Winkel dicht ziehen und von dort nach Oben hochschieben.
Gegenstück ebenso aufschrauben und später abdichten und dann mit dem Wassereinlass eindrehen und ebenso abdichten.

Bild
Später wird das noch ein breiteres Edelstahlrohr dass hoffentlich das ganze Loch noch ausfüllt.

Bild
Seitenansicht
Frontansicht alles nun von Unten
Bild

Alle habe hier nun Platz, auch die Schwerlaststütze hat vollen Bewegungsweg.

Bild

Macht schon einen recht vernünftigen Eindruck

Bild

So sieht es dann später aus, wenn es fertig ist, die Kiste ist ja unter 1 Minute zu entfernen.

Abendessen ruft.
Gruß
ARO M 461 C
Dirk

PS lasst mal was von Euch hören,

Susanne
Forums SupporterIn 2021
Forums SupporterIn 2021
Beiträge: 116
Registriert: 17.06.2005 18:30
Land: Deutschland BW
Zugfahrzeug: keine Angabe
Camper/Falter/Zelt: ehemals Heinemann variomatic BJ 1992 / heute Wowa Wilk S4
Wohnort: südwestlich von Stuttgart

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von Susanne »

Geniale Dokumentation eines tollen Umbaus
grüßle Susanne (ehemals Heinemann nun Wowa Wilk S4)

Benutzeravatar
ARO M 461 C
Vielschreibender Camper
Vielschreibender Camper
Beiträge: 167
Registriert: 31.01.2012 12:33
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Uzincia Mecanica Muscel ARO M 461 Bj. 1961 / FORD GPA -GAZ 46 MAV Bj. 1943
Camper/Falter/Zelt: Campwerk OFF ROAD ECONOMY
Wohnort: Rheinland

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von ARO M 461 C »

Der nun folgende Schritt wurde zuerst mit Eisenverzinkten Stahlrohren und Fittings
in ½ Große durchgeführt um auch hier wieder das richtige Maß zu finden.

Später werden dann die Eisenverzinkten Stahlrohr gegen V4 A Edelstahlrohre und
Fittings getauscht werden, da das Wasser nicht ständig wie in der Hausleitung in
Bewegung ist sondern auch hin und wieder länger in den Rohren verbleiben könnte.

Aus diesem Grunde werden sich dann auch weiter unten in diesem Bericht die Schnellkupplung
bewährt haben, denn dort kann das noch verbliebene Wasser dann aus Schlauch und Rohren restlos auslaufen.

Dazu aber später mehr.

Und wieder muss ein Loch durch den Sandwichboden gebohrt werden.

Bild

Dafür musste dann etwas von der Stromzufuhr darüber kurzfristig verschoben werden
Diesmal aber nur mit der 22 mm Lochsäge da, dass ½ Zoll Rohr 21,50 mm im Durchmesser hat.
Was ein Glück, das Edelstahlrohr ist 25zehntel Größer und passt noch besser in das Loch.
Bild

Diesen Bi-Metall Lochsägensatz gab es einmal für sehr schmale Thaler sprich
Euros bei einem der großen Lebensmitteldiscounter und macht seinem Namen volle Ehre.

Bild

Nach mehreren Anläufen, also nach etlichen Stunden sah das Ganze dann schon so aus.

Eine weiter Herausforderung sollte dann jedoch noch der Anschluss für die 1 ½ Zoll Schnellkupplungs-Tülle
für den Tankschlauch werden, da dieser 40 mm im Durchmesser misst und somit auch 1 ½ Zoll hat.

Nach einigen Telefonaten fand ich dann einen Sanitär Groß und Einzelhandel der
eben diese 1 ½ Zoll Verbindung noch auf Lager hatte.

Ein rosarot kariertes Maiglöckchen, deshalb, weil es so gut wie keine Nachfrage mehr dazu gibt.

Ein sagenhafter Preis, umsonst, geschenkt.

Bild

So kann alles erst einmal bleiben, die Stütze hat auch noch Platz und
auch der Abstand zum Längsträger ist gewährleistet.

Bild


Fast könnte man hier schon sagen „Wasser marsch „

Die Tülle der Schnellkupplung hat sogar noch bei geschlossener Heckklappe mit Küche Platz.

Später wird dort ein mobiler Schlauch die Küche und den Wassertank verbinden.

Bild


Eine Muffe sorgt jetzt für einen zusätzlichen Halt de ½ Zoll Wasserrohres und auch die
Abdeckkappe verschließt schon den Wasseranschluss auf der Schnellkupplung.

Alles ist ½ Zoll AG und IG
( steht für Außen und Innengewinde ) habe ich auch erst lernen müssen.

Bild



Bis hierhin ist erst einmal alles soweit fertig gestellt.

Bild

Auf dem Bild auf der linken Seite die Eisenverzinkte Stahlausführung und rechts die
V4A Edelstahl Ausführung.

Dabei musste ich dann feststellen dass ein 1 : 1 Einbau nicht ging, da der Stecknippel in der Mitte
bei der Eisenausführung länger ist als bei Edelstahl.

Folglich den Nippel ans Ende und das 60 mm Stück in die Mitte = mehr Freiraum unter dem Längsträger.


Material V4A Edelstahl hierfür:

4 Stück 90° Grad Winkel
1 Stück Rohr 150 mm
3 Stück Rohr 60 mm
1 Stück Rohr Nippel ca.40 mm
1 Stück Schnellkupplung für ½ Zoll
1 Stück Blinddeckel
In der Summe mit Versand um die 40,00 Euro

Bild


Wie Anfangs bereits geschildert, kommt hier der Vorteil der Schnellverschlüsse voll zur Wirkung
Sodass das Wasser im Tank und den Schläuchen restlos geleert werden kann.

Leider gab es am Wochenende eine böse Überraschung, der Wassertank ist undicht.

Egal ob mit Gummiring, Teflon Band, Sisal-Hanf + Dichtring am Verschluss unter dem Tank hatte es getropft.

Campwerk hat mir bereits mitgeteilt, dass ein anderer auf dem Postweg zu mir ist.

Der nächst Arbeitsschritt ist nun der Einbau der SHURFlO LP 204 Wasserpumpe von der Firma Lilie.

Da ich jedoch mit den Schnellkupplungen und mit starren Rohren weiterarbeiten möchte,
wird auch das wieder etwas mehr als sonst im Katalog blättern.

Die Tankhalterung muss nun leider auch abgeändert werden, da nach dem Ausbau des Tankes
welcher ja zusätzlich noch Moosgummi Unterlagen hat, sind die noch verbliebenen Schraubengewinde
zu kurz um diese erneut auf der Bodenplatte zu befestigen.

Somit müssen die Schraubengewinde an dem Edelstahl Flachstahl abgeschnitten werden.

Anstatt wieder mit Schraubengwinden zu arbeiten werde ich mit 40 mm Edelstahl Schraubhülsen fortfahren,
die genauso wie die Schraubengewinde zuvor auf einer Länge von 20 mm eine 3 mm Nut erhalten werden.

Danach kann ich von Oben also der Bodenplatte aus mit viel längeren Schrauben zuerst
den Tank an der Unterseite fixieren und nach und nach an die Bodenplatte ziehen.

Anschließend werden diese einzeln Diagonal wieder entfernt und mit den richtigen in
der Länge auch passenden versenkbaren mit Innen Imbus verschraubt.

Auf diese Art und Weise erhalte ich obendrein sehr flache Verbindungen im Innenbereich
der Bodenplatte und gut 18 mm Gewindegänge in der M10 Gewindehülse und habe ausreichend an Sicherheit.

In Kürze geht es dann hier weiter, vermutlich zuerst mit der Installation der Shurflo LP 204 Pumpe.

Gruß
ARO M 461 C
Dirk

JörgG
User
User
Beiträge: 14
Registriert: 02.08.2021 10:14
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: VW Tiguan
Camper/Falter/Zelt: CampWerk Family
Wohnort: 10405

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von JörgG »

Dirk, super Arbeit!

Benutzeravatar
ARO M 461 C
Vielschreibender Camper
Vielschreibender Camper
Beiträge: 167
Registriert: 31.01.2012 12:33
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Uzincia Mecanica Muscel ARO M 461 Bj. 1961 / FORD GPA -GAZ 46 MAV Bj. 1943
Camper/Falter/Zelt: Campwerk OFF ROAD ECONOMY
Wohnort: Rheinland

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von ARO M 461 C »

Im Moment habe ich genug an Löchern gebohrt, jetzt geht es darum festzustellen,
wo später der Wasseranschluss für die Küche montiert werden soll.

Dafür blieb mir nichts anderes übrig, als mal wieder in den Hänger zu krabbeln,
danach musste auch noch die Türe geschlossen werden um den Platz für die Schnellkupplung zu finden.
180 cm sind hier im Hänger eingerollt

Bild

Versuchsweise stellt das Holzbrett den Bereich und Abschluss der Küche da, hoffentlich richtig gemessen.
Bild

Das ist nichts für Menschen die Platzangst haben.

Bild

So scheint auf den 1.Blick erst einmal alles später doch noch zu passen.
Auch hier wieder ist das Stück Holz sinnbildlich der Küchenblock.

Bild

Blick von Oben ohne die Küche und das Spülbecken, vom Boden sind es 140 mm zur den
Bohrungen der unteren Befestigung der Pumpe
Bild

Nachdem ich gestern nach dem die Spüle und der Kochbereich wieder zurück waren,
stelle ich fest, das die Pumpen Anschlüsse nur 60mm von der Hinteren Wand entfernt
gewesen waren, und so die ½ Zoll Leitung zu nah an den Ecken später verlaufen würde.

Dafür habe ich heute eine Kunststoff Platte von 10 mm Stärke genommen und so den
Abstand vergrößert und die Spüle hat auch noch Platz.

Die Batterie Kiste im Vordergrund hat je ausgedient, da alles direkt über
die Bord Batterien versorgt wird.

Somit kann die Kiste für Kleinteile weiterverwendet werden.

Bild

Sieht noch etwas wild darin aus, aber alles mit AMP SUPERSEAL Verbindungen
100 Wasserdicht verkabelt.

Für Wartungsarbeiten oder andere Notwendige Tätigkeiten lassen sich die AMP Superseal
Stecker leicht wieder lösen.

Jetzt warte ich noch auf die Winkelanschlüsse, den Wasserfilter und etwas Rohr.

Gruß
ARO M 461C
Dirk

Benutzeravatar
ARO M 461 C
Vielschreibender Camper
Vielschreibender Camper
Beiträge: 167
Registriert: 31.01.2012 12:33
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Uzincia Mecanica Muscel ARO M 461 Bj. 1961 / FORD GPA -GAZ 46 MAV Bj. 1943
Camper/Falter/Zelt: Campwerk OFF ROAD ECONOMY
Wohnort: Rheinland

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von ARO M 461 C »

WASSER MARSCH
könnte es bald heißen, aber noch etwas Geduld ist gefragt.

Zuvor musste aber wieder der von der Firma Campwerk gelieferte Neue Wassertank eingebaut werden, was aber auf Grund der nun deutlich gekürzten Halteschrauben ein heftiger Arbeitsaufwand werden sollte.

Nach über 3 Stunden und einer Anzahl an nicht wieder zugebenden Fluchen war aber auch das Kind geschaukelt und wieder an seinem Platz.

Zuerst musste ich aber feststellen, dass sich an dem Gasschlauch kaum feststellbare
farbliche Veränderung durch Metallabrieb gezeigt hatten.
Der Grund dafür war recht einfach,

Bild

An dem Scharnier der Küche war eine Stelle an dem der Schlauch hin und wieder Kontakt hatte.
Mit einem kurzen Rohr und den passenden Verbindungen mit den Schneiddichtungen war das Problem
recht schnell behoben, und wie auch bei den 3 restlichen Scharnieren mit einem Kabelbinder fixiert.

Bild


Der Teufel steckt im Detail, beim vorläufigen Einbau der Spüle/Kochmulde, kam dann die
Überraschung, zu Gut damit gemeint, jetzt klemmt der Schlauch an er Seitenwand fest, auch nicht gut.

Bild

Kurzerhand einen Winkelanschluss besorgt und wie soll es mal wieder sein, der Fachberater hatte da
doch noch etwas für die Verbindung vergessen.

Bild

So sieht das Ganze schon viel besser aus und hat auch später reichlich Platz.

Bild

In der Zwischenzeit waren auch der Winkelanschluss für die Pumpe und der
Wasserfilter mit IG /AG Gewinde eingetroffen und montiert.

Hier sieht es nun wesentlich aufgeräumter auf, die Kabel wurden mit
Kabelklebeschellen mit Kabelbinder befestigt.

Noch fehlt aber das Loch um die Pumpe mit den späteren Sauganschlüssen zu verbinden.

Das kommt dann von der Rückwand 65mm oder 6,5 cm entfernt,
sowie 125mm 12,5 cm von der Seitenwand und dem Boden.

Empfehlenswert ist es, mit einem 2 mm Bohrer vorzubohren um dann mit einem
dünnen Draht die Waagerecht zum Wasserfilter Eingang zu bestimmen.

3 Bohrungen waren anschließen notwendig um den Mittelpunkt des ½ Rohres zu treffen.

Bild


Provisorischer Versuch um die Machbarkeit und die Funktion der Pumpe zu testen.
Bild

Jetzt kann auch nach Ablauf der Frist der Gas Schlauch leicht gewechselt werden,
ohne den Oberen Teil der Küche mit seinen nur M3 Schrauben zu lösen und zu entfernen.

Im Moment fehlt noch das Edelstahl Rohr in ½ mit Innengewinde und Außengewinde,
der Wasserschlauch steckt einfach nur im Wasserfilter und war sogar dicht.
Bild

Nach anfänglichen Schwierigkeiten lief dann auch das Wasser aus dem Tank über die Pumpe in
das Spülbecken.

Zuvor hatte ich einen Eimer mit Wasser auf dem Boden stehen gehabt,
weil vom Tank kein Wasser gefördert worden war.

Aus dem Eimer sofort.

Grund, die noch nicht angepassten Wasserschläuche hatten einen zu starken
Knick im Schlauch und konnten so kein Wasser transportieren.

Bild

Die Wanne, Äh das Becken wird voll, HEUREKA fast geschafft.
Bild


Lediglich diese beiden Teile die gedreht worden sind müssen noch etwas nachgearbeitet werden,
damit auch niemand durch den Boden später ins Innere gelangen kann, wie Spinnen, Schlangen, etc.

Kommende Woche werde ich wohl mit diesem Projekt abgeschlossen haben und damit
sind wir wieder weiter noch mehr autark zu werden.

Ich untertreibe noch, aber 1000,00 Kilometer habe ich für diesen Umbau in
jedem Fall für alle notwendigen Teile garantiert zurück gelegt.

Gruß
ARO M 461 C
Dirk

Benutzeravatar
ARO M 461 C
Vielschreibender Camper
Vielschreibender Camper
Beiträge: 167
Registriert: 31.01.2012 12:33
Land: Deutschland
Zugfahrzeug: Uzincia Mecanica Muscel ARO M 461 Bj. 1961 / FORD GPA -GAZ 46 MAV Bj. 1943
Camper/Falter/Zelt: Campwerk OFF ROAD ECONOMY
Wohnort: Rheinland

Re: Campwerk Off Road Economy Spezial

Beitrag von ARO M 461 C »

Mit Großen Worten geschrieben FERTIG mit dem Unterflur Wassertank,

so könnte der Anfang hier sein, doch es waren noch ein paar Höhen und Tiefen die überwunden werden mussten.

Mein Bekannter Dreher hatte nun auch die beiden letzten Teile fertig gedreht, wobei, leider wohl
wieder meine Zeichnung nicht Seiner Qualität entsprach, und so eben nicht die
erweiterten 5 mm am Bodenrand hinzugekommen sind.

Letztendlich ist es mit aber dann doch gelungen mit sehr schlanken und schlangenförmigen
Fingern durch die 40 mm Bohrung hindurch zu greifen und die M3 Schrauben und Muttern für
das ½ Zoll Edelstahlrohr durch den Halter zu befestigen.

Bild


Den Halter für das 1 Zoll Rohr habe ich durch den Boden durch gebohrt, und ebenso mit
M3 Schrauben und Muttern, alles aus V4A Edelstahl befestigt.

Zum Schluss kamen dann noch jeweils 4 x2 Madenschrauben in 5 mm aus V4A Edelstahl, um die beiden Rohre zu stabilisieren.

Weder von Unten noch von Oben kommt an den Übergängen kein Wasser oder Staub
mehr rein, da auch der unsichtbare Teil des Sandwichbodens zuvor mit Dichtungsmaterial
hermetisch abgedichtet worden ist.

Bild


Der Kabelbinder wird noch getauscht gegen was Beständigeres, ansonsten ist hier alles fertig.

Bild


Um den exakten Mittelpunkt für den ½ Zoll Wasseranschluss zu bestimmen, habe ich hier das
Seitenteil der Küche entfernt und zuerst von Vorne eine größere Blende angebracht,
das sollte mir dann aber später nicht mehr selber gefallen

Bild

Blick in das Innere der Küche mit dem abgenommenen Seitenteil und dem ½ Zoll Edelstahlrohr
mit IG und AG (Innen und Außengewinde und späterem leichten Zugang zum Gasschlauch und der Lilie Pumpe selber.

Bild

Die gesamt Installation ist hier nun abgeschlossen wobei auch die Seitenwand erneuert worden ist.

Es handelt sich um eine Aluminium Compound Platte die in der
Größe von 380mm x 330 mm und 3 mm Material Stärke nur 12,24 € gekostet hat.

Diese gibt es bei der Firma " Pro Kilo " die Bundesweit mit Niederlassungen vertreten ist.

Bild

Die 3 mm x 380 mm x 330 mm Aluminium Compound Platte gebürstet und statt mit
Popnieten mit M4 X 10mm Schrauben und U-Scheiben und M4 Hutmuttern in V4A befestigt.

Bild


Das hat uns Beiden so gut gefallen das auch die beiden Vorderen Seiten erneuert worden sind.

Auch das hat kein Loch in den Geldbeutel gerissen denn die beiden größeren Platten haben
auch gerade einmal zusammen 36,95 € gekostet.

Maße 2 Seiten a 3 mm x 490 mm x 370 mm

Die alten Platten als Schablone genutzt, und in relativ kurzer Zeit waren alle
notwendigen Aussparungen und Bohrungen an ihrem Platz.

Bild

Macht nun einen sehr edlen Eindruck und ist auch strapazierfähiger, da auf der
gebürsteten Oberfläche Kratzer nicht so schnell zu erkennen sind.

Auch hier wieder statt Popnieten alles mit M4 x 10 mm Schrauben und Muttern aus V4A befestigt.

Damit ist nun das gesamte Projekt 3 DOG Unterflur Tank und Küche vollkommen zu
vollster Zufriedenheit abgeschlossen.

Gruß
ARO M 461 C
Dirk

Antworten

Zurück zu „CampWerk“